Beide Geräte bewegen Luft, doch nur eines kühlt sie tatsächlich ab. Wer die Unterschiede kennt, kauft das passende Gerät.
Der Ventilator: Luftbewegung
Ein Ventilator verwirbelt die vorhandene Luft. Auf der Haut fühlt sich das kühler an, weil Schweiß schneller verdunstet. Die Raumtemperatur sinkt dadurch nicht. Er verbraucht wenig Strom und ist günstig.
Der Luftkühler: Luftbewegung plus Verdunstung
Ein Luftkühler führt die Luft zusätzlich über ein nasses Kühlpad. Das verdunstende Wasser entzieht der Luft Wärme, die Luft wird kühler. Wie das genau funktioniert, lesen Sie in Wie funktioniert ein Luftkühler?
Die wichtigsten Unterschiede
| Ventilator | Luftkühler | |
|---|---|---|
| Kühlt die Luft | Nein | Ja, durch Verdunstung |
| Braucht Wasser | Nein | Ja |
| Luftfeuchtigkeit | Bleibt gleich | Steigt etwas an |
| Pflege | Gering | Wasser und Kühlpad sauber halten |
Wann welches Gerät?
- Ventilator: für leichte Wärme und kleine Arbeitsplätze.
- Luftkühler: für größere Räume und trockene Hitze mit gutem Luftaustausch. Bei schwüler Luft ist die Wirkung gering, siehe Luftkühler und Luftfeuchtigkeit.
Häufige Fragen
Ersetzt ein Luftkühler die Klimaanlage?
Nicht in jeder Situation, siehe Luftkühler vs. mobile Klimaanlage.
Welches Modell passt zu mir?
Das zeigt unser Modellvergleich.
Fazit
Ein Ventilator verteilt Luft, ein Luftkühler kühlt sie zusätzlich. Für große, gut belüftete Räume lohnt sich meist der Luftkühler. Wir beraten Sie gern.
