Über Luftkühler, auch Luftkühler oder Verdunstungskühler genannt, kursieren viele Annahmen. Manche sind zu optimistisch, andere zu pessimistisch. Hier die sechs häufigsten Irrtümer.
Irrtum 1: „Ein Luftkühler kühlt wie eine Klimaanlage"
Nein. Eine Klimaanlage kühlt mit Kompressor und Kältemittel unabhängig von der Luftfeuchte. Ein Luftkühler nutzt Verdunstung und wirkt am besten bei trockener Luft. Er ist eine sparsame Alternative, aber kein 1:1-Ersatz. Den Vergleich finden Sie im Beitrag Luftkühler vs. mobile Klimaanlage.
Irrtum 2: „Bei Schwüle bringt er trotzdem viel"
Nur eingeschränkt. Je feuchter die Luft, desto weniger Wasser verdunstet. Auch ein SRF-Test (Kassensturz) hat gezeigt, dass Haushaltsgeräte in kleinen Räumen wenig kühlen und die Luftfeuchtigkeit steigt. Mehr dazu unter Luftkühler und Luftfeuchtigkeit.
Irrtum 3: „Im geschlossenen Raum funktioniert er am besten"
Das Gegenteil ist der Fall. Ein Luftkühler braucht Luftaustausch, damit die feuchte Luft abziehen kann. Lüften Sie in Innenräumen regelmäßig.
Irrtum 4: „Er verbraucht praktisch keinen Strom"
Er verbraucht deutlich weniger als eine Klimaanlage, aber nicht nichts. Laut Datenblatt benötigt das Y5 0,2 kW, Y20 und Y30 je 1,1 kW. Laut Herstellerangabe liegt der Verbrauch des Y20 bis zu 90 Prozent unter dem von Klimaanlagen. Details im Stromkosten-Vergleich.
Irrtum 5: „Er braucht keine Pflege"
Wasser, Tank und Kühlpad müssen sauber bleiben, sonst können sich Keime und Ablagerungen bilden. Die Pflege ist einfach, aber nötig. Siehe Wartung und Pflege.
Irrtum 6: „Größer ist immer besser"
Ein zu großes Gerät in einem kleinen Raum befeuchtet unnötig stark. Wählen Sie das Modell nach der Fläche, siehe Modellvergleich Y5 bis Y30.
Fazit
Ein Luftkühler ist weder Wundergerät noch Spielzeug. In den richtigen Räumen kühlt er sparsam und wirksam. Wenn Sie wissen möchten, ob er für Ihren Einsatz passt, fragen Sie uns.
